Schweizerisches Institut für Speläologie und Karstforschung

Geschichte

Warum braucht es ein Schweizerisches Institut für Speläologie und Karstforschung?

Im August 1997 wurde in La Chaux-de-Fonds der internationale Höhlenforscherkongress mit überwältigendem Erfolg durchgeführt. Mit 1650 Teilnehmern und gegen 500 wissenschaftlichen Vorträgen war er der wichtigste je realisierte Anlass dieser Art.

Ein nicht zu vernachlässigender Teil des Erfolges beruhte auf dem ausgezeichneten Ruf der schweizerischen Höhlenforschung auf internationaler Ebene. Dieser gründet besonders auf der weit entwickelten Vermessungstechnik, der Archivierung, den Inventaren und den wissenschaftlichen Untersuchungen. 

Die Mitglieder der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung (SGH) erforschen, dokumentieren und archivieren alle Phänomene im Zusammenhang mit den Höhlen unseres Landes. Vor der Gründung des SISKAs erfolgten diese Forschungen auf komplett ehrenamtlicher Basis und konnten sich auf keine offizielle Struktur mit professioneller Basis stützen. Demzufolge blieben viele von der SGH gesammelten Informationen sowohl für Verwaltungen, Akademie und private Büros, als auch für die Öffentlichkeit unbekannt und kaum ausgewertet. Das SISKA wurde gegründet, um eine Verbindung zwischen den Höhlenforschern und den interessierten Kreisen zu schaffen.

Die SGH ist sich der Rolle der öffentlichen Nützlichkeit bewusst geworden, die sie gegenüber den Fragen zum Untergrund (Wissenschaft, Dokumentation, Sicherheit, Schutz, Erziehung, ...) zu übernehmen hat.

Durch die Gründung des Schweizerischen Instituts für Speläologie und Karstforschung SISKA gab sich die SGH die Mittel, diese Ziele zu erreichen, indem sie ihre Kenntnisse und Kompetenzen in den Dienst der Behörden und der Öffentlichkeit stellt. 

 

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